Chiropraktik ist eine manuelle, alternativmedizinische Behandlungsmethode, die sich auf die Diagnose, Behandlung und Prävention von Funktionsstörungen des Bewegungsapparates konzentriert, insbesondere der Wirbelsäule.
Ziel ist es, durch gezielte Handgriffe oder passive Behandlungsformen Blockaden zu lösen, die Gelenkfunktion wiederherzustellen und das Nervensystem zu entlasten, um Schmerzen zu lindern und Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Wichtige Aspekte der Chiropraktik :
Fokus : Schwerpunkt ist die Wirbelsäule, aber auch Becken und periphere Gelenke werden behandelt.
Anwendung : Typische Beschwerden sind Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, arthrotische – sowie unfallbedingte Schmerzen und Verspannungen.
Technik : Chiropraktiker nutzen präzise, schnelle Impulse ( sog. Manipulationen) , um Gelenke zu bewegen, was oft mit einem typischen „Knacken“ verbunden ist .
Wirkungsweise : Die Behandlung zielt darauf ab, Nervenirritationen zu verringern, die durch Fehlstellungen ( Blockaden) entstehen.
Unterschiede : In der Schweiz ist “ Chiropraktor “ ein geschützter Titel mit universitärem Studium, während “ Chiropraktiker “ oft eine Bezeichnung für Behandler mit Zusatzausbildung ist.
Kosten : In der Schweiz übernehmen Grundversicherung, Unfall – und Invalidenversicherung die Behandlungskosten in der Regel.
Die Methode ist eine Kombination aus Manueller Therapie und ganzheitlicher Betrachtung des Bewegungsapparates.

